Ich formte und gestaltete viele Jahre lang Gefäße aus Ton bis mir mein Rücken weh tat und mir die Arbeit an der Töpferscheibe zu einsam wurde. Deshalb wandelte ich eines Tages meine Keramikwerkstatt in eine Werkstatt für ganzheitliche Bewegungskunst um und begann Tai Chi und Tanz zu unterrichten, in Reiki einzustimmen und organisierte Heilungscamps.
Statt Tongefäße im Feuer zu brennen, bringe ich heute Schwitzhüttensteine zum glühen und Menschen beim Elementartanz zum schwitzen.
Meine Erfahrungen in Schwitzhütten und allein in der Natur, lehren mich, dem Fluss des Lebens zu vertrauen und auf meine innere Stimme zu hören.
Alles gehört zusammen. Ob es das heilsame Auflegen der Hände ist, ob wir den Elementartanz tanzen oder in der Schwitzhütte sind, ob wir in das Labyrinth gehen oder im Kreis von Frauen ein Ritual entsteht. Das alles sind Wege, uns an unsere weibliche Kraft zu erinnern. Es sind unterschiedliche Arten, zu lernen mutig zu werden und unseren Reichtum an Fähigkeiten zu erkennen.
Altes und neues Wissen verbindet sich, wenn wir unsere weibliche Intuition nutzen und mehr auf unseren Bauch hören, als auf unsere Ohren.
Wir sind es selbst, auf die wir gewartet haben.